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Wohnung kühl halten: smarte Technik gegen Hitze

Wohnung im Sommer kühl halten mit smarter Technik: zeitgesteuerte Rollläden, Ventilator und Klimagerät per Temperaturfühler und App. So richten wir es ein.

12 Min. Lesezeit HitzeschutzSmart HomeKlimaanlageBeschattung

Wenn im Juli die Temperaturen klettern, wird die eigene Wohnung schnell zur Wärmefalle: Räume und besonders Dachgeschosse heizen sich auf über 30 Grad Celsius (Verbraucherzentrale) auf, nachts kühlt es kaum ab, und an erholsamen Schlaf ist kaum zu denken. Dabei sind heiße Sommer längst keine Ausnahme mehr. Die Zahl der heißen Tage mit über 30 Grad hat sich in Deutschland seit 1951 von rund drei auf rund zehn Tage pro Jahr (Umweltbundesamt) mehr als verdreifacht, und der Sommer 2024 brachte im bundesweiten Schnitt 12 heiße Tage (Deutscher Wetterdienst), fast dreimal so viele wie üblich. Die gute Nachricht: Mit smarter Technik lässt sich die Wohnung weitgehend von selbst kühl halten, durch zeit- und sonnenstandsgesteuerte Rollläden, durch Ventilator und Klimagerät, die per Zeitplan und Temperaturfühler laufen, und durch eine App, mit der Sie alles auch von unterwegs im Blick haben. Dieser Ratgeber erklärt, was passive Beschattung leistet, wann sich aktive Kühlung lohnt, was der Strom kostet und was sich in der Mietwohnung umsetzen lässt, und wie wir die ganze Kühl-Automatik bei einem Hausbesuch einrichten.

Wohnung kühl halten: smarte Technik gegen HitzeRollläden, Ventilator und Klima automatisch per Zeitplan und TemperaturfühlerSonne und ZeitRollladen zuTemperaturfühlerKlima und LüfterSteuerung auch per App von unterwegsImmer mehr heiße Tage10Ø heiße Tage pro Jahr (Umweltbundesamt)verdreifacht seit 1951von rund 3 auf rund 10 TageSommer 202412 heiße Tage (DWD)Beschattung hält Hitze draußenohneüber 30°CmitkühlerNormales Fensterglas60-70%der Sonnenwärme durch(Verbraucherzentrale)35-140 EURKlimagerät pro Jahr(Verbraucherzentrale)6-10 EURVentilator pro Jahr(Verbraucherzentrale)von selbstgeregelt per Zeitplan(Technik daheim)Rollläden, Ventilator und Klima per Zeitplan und Temperaturfühler eingerichtetgeplant, verknüpft und erklärt - bei Ihnen zuhause im Raum Hildesheim und Leinetal

Das Wichtigste in Kürze

  • Heiße Tage nehmen zu: Die Zahl der Tage über 30 Grad hat sich seit 1951 mehr als verdreifacht, der Sommer 2024 brachte im Schnitt zwölf heiße Tage.
  • Der wichtigste Hebel ist passiv: außen liegende Beschattung, die die Sonnenwärme gar nicht erst durchs Fenster lässt, denn normales Fensterglas lässt 60 bis 70 Prozent der Sonnenenergie durch.
  • Smarte Rollläden und Jalousien fahren zeit- oder sonnenstandsgesteuert herunter, ganz ohne tägliches Nachjustieren und auch, wenn niemand zuhause ist.
  • Ventilator und Klimagerät lassen sich per Zeitplan und Temperaturfühler steuern und von unterwegs per App ein- und ausschalten.
  • Ein Ventilator ist sehr sparsam, ein Klimagerät verbraucht deutlich mehr Strom, weshalb Beschattung und smarte Steuerung den Kühlbedarf zuerst senken sollten.
  • Vieles davon geht auch in der Mietwohnung ohne baulichen Eingriff, und wir richten die passende Kombination beim Hausbesuch ein und erklären sie geduldig.

Warum die Sommer immer heißer werden

Dass sich die Wohnung im Sommer stärker aufheizt als früher, ist kein subjektiver Eindruck, sondern belegt. Als heißer Tag gilt ein Tag, an dem die Höchsttemperatur über 30 Grad Celsius steigt. Deren Zahl hat sich in Deutschland seit 1951 mehr als verdreifacht, von rund drei auf rund zehn Tage pro Jahr (Umweltbundesamt). Im mehrjährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990 waren es noch 4,2 heiße Tage (Umweltbundesamt) pro Jahr. Bemerkenswert ist auch: Die zehn Jahre mit den meisten heißen Tagen wurden allesamt seit 1994 (Umweltbundesamt) verzeichnet. In besonders heißen Jahren wie 2003, 2015 und 2018 kamen im bundesweiten Schnitt sogar 18 bis 20 heiße Tage (Umweltbundesamt) zusammen.

Der Sommer 2024 fügt sich in dieses Bild ein. Der Deutsche Wetterdienst zählte im Schnitt rund 52 Sommertage (Deutscher Wetterdienst) mit über 25 Grad und 12 heiße Tage (Deutscher Wetterdienst) mit über 30 Grad, fast doppelt so viele Sommertage und fast dreimal so viele heiße Tage wie im langjährigen Mittel. Die Durchschnittstemperatur des Sommers lag bei 18,5 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst) und damit 2,2 Grad über der Referenzperiode 1961 bis 1990. Der erste heiße Tag fiel bereits auf den 6. April (Deutscher Wetterdienst), so früh wie nie seit Beginn der Aufzeichnungen, und die höchste Temperatur wurde mit 36,5 Grad (Deutscher Wetterdienst) am 13. August in Bad Neuenahr-Ahrweiler gemessen.

Belastend ist nicht nur der Tag, sondern zunehmend die Nacht. Von einer Tropennacht spricht man, wenn die Tiefsttemperatur nicht unter 20 Grad Celsius (Deutscher Wetterdienst) fällt. Bleibt die Wohnung nachts warm, fehlt dem Körper die Erholung, und die Räume kühlen zwischen zwei heißen Tagen kaum ab. Genau deshalb reicht es oft nicht, nur tagsüber gegen die Hitze anzukommen. Wer dauerhaft angenehm wohnen will, braucht ein Zusammenspiel aus dem Fernhalten der Wärme am Tag und dem gezielten Auskühlen in den kühleren Stunden, und beides lässt sich automatisieren.

Die meiste Wärme kommt durch die Fenster

Normales Fensterglas hat einen sogenannten g-Wert von 0,6 bis 0,7. Das bedeutet, dass 60 bis 70 Prozent (Verbraucherzentrale) der eingestrahlten Sonnenenergie durch die Scheibe in den Raum gelangen. Zweifach-Wärmeschutzglas kommt auf einen g-Wert von 0,3 bis 0,4, Dreifachverglasung auf rund 0,25 (Verbraucherzentrale). Weil aber selbst gute Verglasung einen Teil durchlässt, ist es am wirksamsten, die Sonne gar nicht erst auf die Scheibe treffen zu lassen, und genau das leistet eine außen liegende Beschattung.

Passive Beschattung: die Hitze draußen halten

Der wirksamste und zugleich günstigste Schutz gegen Hitze ist die Beschattung, die die Sonnenstrahlen abfängt, bevor sie durch das Fenster in den Raum gelangen. Die Verbraucherzentrale betont, dass Sonnenschutz nach Möglichkeit immer außen angebracht werden sollte, denn nur außen liegende Rollläden, Raffstores oder Markisen halten die Wärme fern, bevor sie sich hinter der Scheibe staut. Ein innen liegender Vorhang kann die Sonne zwar abdunkeln, die Wärme ist dann aber bereits im Raum. Dunkle Flächen heizen sich in der Sonne dabei auf bis zu 80 Grad Celsius (Verbraucherzentrale) auf, helle Oberflächen bleiben durch die bessere Reflexion kühler.

Smart wird die Beschattung, sobald sie nicht mehr von Hand, sondern automatisch gesteuert wird. Elektrische Rollläden und Jalousien lassen sich nach Zeitplan oder nach Sonnenstand herunterfahren. So bleibt die Wohnung auch dann geschützt, wenn Sie morgens aus dem Haus gehen und die Sonne erst mittags auf die Südseite trifft. Ein Helligkeits- oder Temperatursensor kann die Beschattung zusätzlich wetterabhängig auslösen. Wie sich solche Abläufe planen und mit anderen Geräten verbinden lassen, klären wir gern vorab in einer Smart-Home-Beratung.

Nach Zeitplan

Die Rollläden fahren morgens rechtzeitig herunter, bevor die Sonne den Raum aufheizt, und abends wieder hoch, ohne dass Sie daran denken müssen.

Nach Sonnenstand

Ein Helligkeits- oder Wettersensor senkt die Beschattung genau dann, wenn die Sonne auf die jeweilige Fensterseite trifft, und gibt den Blick frei, sobald sie weiterzieht.

Per App von unterwegs

Ist es unerwartet heiß geworden, schließen Sie die Beschattung auch von unterwegs, damit die Wohnung bei der Heimkehr angenehm kühl ist.

Zeitgesteuerte Rollläden helfen doppelt

Rollläden, die nach Zeitplan hoch- und herunterfahren, halten nicht nur die Hitze draußen, sie lassen die Wohnung im Urlaub auch bewohnt wirken. Diese Anwesenheitssimulation ist ein bewährter Baustein gegen Einbrüche, den wir im Beitrag zum Einbruchschutz im Urlaub genauer beschreiben. So arbeitet dieselbe Technik im Sommer gleich für zwei Ziele: Kühle und Sicherheit.

Aktive Kühlung: Ventilator und Klimagerät smart steuern

Wenn die passive Beschattung an sehr heißen Tagen nicht mehr ausreicht, kommt die aktive Kühlung ins Spiel. Ein Ventilator kühlt die Luft zwar nicht wirklich herunter, sorgt durch die Luftbewegung aber für spürbare Abkühlung auf der Haut und ist dabei sehr sparsam. Ein Klimagerät senkt die Raumtemperatur tatsächlich, verbraucht aber deutlich mehr Strom. Beide Geräte lassen sich smart steuern: über eine schaltbare Steckdose, einen Zeitplan und einen Temperaturfühler, der die Kühlung erst ab einer bestimmten Raumtemperatur startet und wieder abschaltet, sobald es angenehm ist.

Der eigentliche Komfortgewinn liegt darin, dass Sie nicht mehr daran denken müssen. Der Ventilator läuft nur, wenn ein Raum wirklich zu warm wird, das Klimagerät kühlt das Schlafzimmer eine Stunde vor dem Zubettgehen vor, und von unterwegs schalten Sie beides per App. Damit das zuverlässig funktioniert, braucht es ein stabiles Heimnetz bis in jeden Raum, sonst verlieren die Geräte die Verbindung. Wie sich Funklöcher beseitigen lassen, zeigen wir im Beitrag zum stabilen WLAN im ganzen Haus, und die passende Steuerung richten wir auf Wunsch bei der smarten Klimaanlage gleich mit ein.

  • Der Ventilator startet automatisch, sobald der Temperaturfühler eine eingestellte Zimmertemperatur überschreitet.
  • Das Klimagerät kühlt das Schlafzimmer per Zeitplan rechtzeitig vor der Nachtruhe vor.
  • Ein Fensterkontakt kann die Kühlung stoppen, sobald ein Fenster geöffnet wird, damit keine Energie verpufft.
  • Von unterwegs schalten Sie Ventilator und Klimagerät per App ein, damit die Wohnung bei der Heimkehr kühl ist.
  • Alle Geräte lassen sich in einer App bündeln, sodass Beschattung und Kühlung als ein System zusammenarbeiten.

Kühlen, wenn der Strom günstig ist

Ein Klimagerät läuft besonders wirtschaftlich, wenn es in den günstigen Stromstunden kühlt, etwa mittags bei viel Sonnenstrom. In Verbindung mit einem dynamischen Stromtarif und einer smarten Steckdose lässt sich das automatisieren. Wie dynamische Tarife und smarte Steckdosen funktionieren, erklären wir im Beitrag zu smarter Heizung und niedrigeren Stromkosten, die Idee lässt sich im Sommer direkt auf die Kühlung übertragen.

Passiv oder aktiv? Ein ehrlicher Vergleich

Passive Beschattung und aktive Kühlung sind keine Gegensätze, sondern bauen aufeinander auf. Wer die Wärme mit Beschattung erst gar nicht hereinlässt, muss anschließend weniger aktiv kühlen und spart damit Strom. Die folgende Übersicht ordnet die gängigen Ansätze nach Kühlwirkung, Stromverbrauch und Einsatzzweck, damit die Reihenfolge klar wird: erst die Wärme draußen halten, dann gezielt und sparsam nachkühlen.

AnsatzWie es kühltStromverbrauchGut geeignet für
Smarte Beschattung (Rollläden, Jalousien)hält die Sonnenwärme vor dem Fenster absehr gering, nur der Antriebdie Grundlage in praktisch jeder Wohnung
Ventilatorbewegt die Luft, kühlt spürbar auf der Haut25 bis 50 Watt, rund 6 bis 10 Euro im Jahr (Verbraucherzentrale)einzelne Räume und trockene Hitze
Mobiles Klimagerät (Monoblock)kühlt aktiv, Abwärme über einen Schlauch nach draußenhoch, rund 35 bis 140 Euro im Jahr (Verbraucherzentrale)flexible Nutzung ohne baulichen Umbau
Fest installierte Split-Klimaanlagekühlt schnell und je Kälteleistung effizientgeringer je Kälteleistung, aber Einbau nötigwer dauerhaft und effizient kühlen möchte

Der Vergleich zeigt: Ein Ventilator ist der sparsamste Helfer für einzelne Räume, ein mobiles Klimagerät bringt an Extremtagen echte Abkühlung, kostet aber mehr Strom, und eine fest installierte Split-Anlage kühlt am effizientesten, verlangt jedoch eine Montage. In welcher Kombination sich das für Ihre Wohnung lohnt, lässt sich am besten vor Ort klären. Genau dafür schauen wir uns bei einer Beratung Ihre Räume, die Fensterausrichtung und Ihren Tagesablauf an und empfehlen ehrlich, was wirklich hilft und was nicht nötig ist.

Stromverbrauch und Kosten im Blick

Kühlung darf am Jahresende keine böse Überraschung auf der Stromrechnung sein. Ein Ventilator ist hier unbedenklich: Mit 25 bis 50 Watt (Verbraucherzentrale) und rund 900 Betriebsstunden im Jahr kommt er auf Stromkosten von etwa 6 bis 10 Euro (Verbraucherzentrale) pro Jahr. Ein mobiles Klimagerät kostet in der Anschaffung je nach Modell zwischen 300 und über 1.000 Euro (Verbraucherzentrale), im Betrieb rechnet die Verbraucherzentrale mit rund 35 bis 140 Euro (Verbraucherzentrale) pro Jahr, abhängig davon, wie oft und wie lange gekühlt wird.

Auch die Kühlgeschwindigkeit unterscheidet sich deutlich. In einem Test kühlte ein Split-Gerät einen 14 Quadratmeter großen Raum in weniger als 5 Minuten (Verbraucherzentrale) von 30 auf 24 Grad, ein mobiles Monoblock-Gerät brauchte dafür 30 bis 45 Minuten (Verbraucherzentrale). Der Grund: Beim Monoblock steht das ganze Gerät im Raum, und der Abluftschlauch am Fensterspalt lässt oft warme Luft nachströmen. Ein Klimagerät sollte deshalb nicht dauerhaft laufen, sondern gezielt einzelne Räume kühlen, und genau das erreicht man mit Zeitplan und Temperaturfühler.

Ein Klimagerät ersetzt keine Beschattung

Wer nur ein Klimagerät gegen die Hitze aufstellt, ohne die Sonne auszusperren, kühlt gegen ständig nachströmende Wärme an und zahlt das über den Strom. Sinnvoll ist die umgekehrte Reihenfolge: zuerst mit Beschattung die Sonnenwärme draußen halten, dann den verbleibenden Bedarf sparsam und gezielt aktiv kühlen. So bleibt der Verbrauch niedrig, und das Klimagerät muss seltener und kürzer laufen.

Damit die Steuerung im Alltag reibungslos arbeitet, ist ein zuverlässiges Heimnetz die Grundlage. Reagieren smarte Steckdosen oder Sensoren wegen eines schwachen Funksignals verzögert, geht der Komfort verloren. Deshalb prüfen wir vor der Einrichtung die Funkabdeckung und beheben Schwachstellen, wie wir es auch bei der WLAN-Optimierung zuhause tun. Auf einer stabilen Basis lassen sich Beschattung, Ventilator und Klimagerät dann zu einem System verbinden, das im Hintergrund arbeitet.

Was in der Mietwohnung möglich ist

Ein häufiges Missverständnis ist, dass smarte Kühltechnik nur im Eigenheim funktioniert. Tatsächlich lässt sich vieles ohne baulichen Eingriff und ohne Zustimmung der Vermieterin oder des Vermieters umsetzen. Elektrische Rollladenmotoren gibt es als nachrüstbare Gurtwickler, die den vorhandenen Rollladengurt ersetzen und sich per Zeitplan steuern lassen. Ventilatoren und mobile Klimageräte stehen ohnehin frei im Raum, und smarte Zwischenstecker machen jedes normale Gerät schaltbar, ganz ohne Werkzeug. Damit ist ein großer Teil der Kühl-Automatik mieterfreundlich.

  • Nachrüstbare Funk-Gurtwickler ersetzen den vorhandenen Rollladengurt und steuern die Beschattung nach Zeitplan.
  • Smarte Zwischenstecker schalten Ventilator oder Klimagerät, ohne dass an der Elektrik etwas verändert wird.
  • Mobile Klimageräte und Ventilatoren lassen sich jederzeit aufstellen und beim Auszug wieder mitnehmen.
  • Temperatur- und Fenstersensoren arbeiten per Funk und benötigen keine feste Installation.
  • Für außen liegende Jalousien, Markisen oder fest verbaute Split-Geräte lohnt sich die vorherige Absprache mit der Vermieterin oder dem Vermieter.

Kühl wohnen ist keine Frage von Eigentum oder Umbau, sondern der richtigen Kombination aus Beschattung und sparsamer Kühlung. Das meiste davon lässt sich auch zur Miete einrichten.

Technik daheim

So richten wir die Kühl-Automatik bei Ihnen ein

So groß der Nutzen ist, so leicht scheitert er an der Praxis, wenn Rollläden, Steckdosen, Sensoren und Apps nicht zusammenspielen. Genau hier setzt unser Vor-Ort-Service an. Wir kommen zu Ihnen nach Hause, schauen uns die Fensterausrichtung, die vorhandene Beschattung und Ihren Tagesablauf an und richten die Technik so ein, dass sie an heißen Tagen von selbst arbeitet, ohne tägliches Nachjustieren. Sie müssen dafür nichts vorbereiten und keine Bedienungsanleitung wälzen.

1. Vor Ort analysieren

Wir prüfen, welche Räume sich am stärksten aufheizen, wie die Fenster zur Sonne stehen und welche Beschattung schon vorhanden ist, und empfehlen ehrlich das Sinnvolle.

2. Beschattung und Geräte einrichten

Wir statten Rollläden oder Jalousien mit Zeit- oder Sonnenstandssteuerung aus und verbinden Ventilator und Klimagerät mit schaltbaren Steckdosen und einem Temperaturfühler.

3. Automatik und App verknüpfen

Wir prüfen das Heimnetz, beheben Funklöcher und bringen alles in einer App zusammen, sodass Beschattung und Kühlung als ein System laufen, auch von unterwegs steuerbar.

4. Geduldig erklärt

Wir weisen Sie in Ruhe ein, zeigen die wenigen Handgriffe für den Alltag und bleiben als fester Ansprechpartner erreichbar, wenn später eine Frage auftaucht.

Diese Begleitung rechnen wir über eine klare Hausbesuch-Pauschale ab, damit die Kosten planbar bleiben. Wir achten darauf, dass die Bedienung auch dann einfach bleibt, wenn Sie sich mit Technik unsicher fühlen, ähnlich wie beim Smart Home für Senioren beschrieben. Und wer die Steuerung per Sprache oder App entspannt kennenlernen möchte, findet leichte erste Schritte in unserem Beitrag zu Künstlicher Intelligenz im Alltag. Auf Wunsch begleiten wir Sie auch bei der Technik-Hilfe für Senioren in Ruhe durch die Bedienung. So wird aus einzelnen Geräten ein stimmiges System, das die Wohnung im Sommer von selbst kühl hält.

Dieser Artikel basiert auf Daten aus: Umweltbundesamt (Indikator Heiße Tage, Zahl und Trend der Tage über 30 Grad seit 1951), Deutscher Wetterdienst (Deutschlandwetter Sommer 2024 mit Sommertagen, heißen Tagen, Durchschnittstemperatur und Höchstwert sowie Definition der Tropennacht) und Verbraucherzentrale (Ratgeber Wohnung kühlen und Hitzeschutz mit g-Werten von Verglasung, Stromverbrauch und Kosten von Ventilatoren und Klimageräten sowie Kühlgeschwindigkeit von Monoblock- und Split-Geräten). Die genannten Werte sind Durchschnitts-, Höchst- oder Beispielwerte und können je nach Gebäude, Region, Nutzung und Erhebungsmethode abweichen. Aussagen zu unserem Vorgehen beruhen auf eigener Projekterfahrung im Raum Hildesheim und Leinetal.