Kurz und einfach erklärt
Ihr Handy ist schon mittags leer? Dann muss nicht gleich ein neues Handy her. Der Beitrag zeigt, was oft hilft.
Ein paar Einstellungen machen einen Unterschied. Dazu gehören die Helligkeit, die Ortung und Apps im Hintergrund. Eine App ist ein kleines Programm auf dem Handy.
Wärme schadet dem Akku mehr als jede App. Achten Sie darauf, dass das Handy nicht zu warm wird.
Manchmal ist der Akku selbst am Ende. Dann kann sich ein neuer Akku lohnen.
Wir prüfen Ihren Akku und stellen Ihr Handy mit Ihnen ein.
Es ist halb vier am Nachmittag, und das Handy zeigt zwölf Prozent. Wieder. Die Reihenfolge kennt jeder: erst die Helligkeit herunterdrehen, dann Apps schließen, dann eine Steckdose suchen - und abends steht der Gedanke im Raum, dass wohl ein neues Gerät fällig ist. Meistens ist dieser Gedanke verfrüht. Ein Akku, der nach zwei Jahren mittags leer ist, ist seit dem 20. Juni 2025 kein Schicksal mehr: Neue Smartphones müssen in der EU mindestens 800 volle Ladezyklen überstehen und danach noch 80 Prozent ihrer Kapazität liefern (Europäische Kommission). Und das Gerät, um das es geht, ist längst kein Randthema - 90,8 Prozent der Haushalte in Deutschland hatten 2024 ein Smartphone (Statistisches Bundesamt). Dieser Ratgeber sortiert, was am Akku wirklich zieht, welche Einstellungen einen messbaren Unterschied machen, was neue Geräte seit einem Jahr von sich aus können müssen - und woran Sie erkennen, dass nicht die Einstellungen schuld sind, sondern die Zelle selbst am Ende ihrer Laufzeit steht.
Das Wichtigste in Kürze
- Neue Smartphones müssen in der EU seit dem 20. Juni 2025 mindestens 800 volle Ladezyklen überstehen und danach noch 80 Prozent ihrer Kapazität liefern (Europäische Kommission).
- Der abschaltbare Ladestopp bei 80 Prozent ist keine Bastelei mehr, sondern eine vorgeschriebene Funktion neuer Geräte (Europäische Kommission).
- Wärme kostet mehr Akku als jede App: der Hersteller nennt 16 bis 22 Grad als günstigen Bereich und warnt vor Umgebungen über 35 Grad (Apple).
- Die oft zitierten 83 Prozent nach 500 Ladezyklen sind keine allgemeine Vorgabe, sondern eine Bedingung für Hersteller, die Ersatzakkus ausschließlich fachlich kompetenten Reparateuren liefern - der Maßstab am Ladentisch bleiben 800 Zyklen bei 80 Prozent (Europäische Kommission).
- Ab dem 18. Februar 2027 müssen Gerätebatterien so verbaut sein, dass Endnutzer sie selbst entnehmen und ersetzen können (Europäische Union).
Warum der Akku mittags schlappmacht
Ein Lithium-Ionen-Akku verliert Kapazität, sobald er benutzt wird - das ist Chemie und kein Defekt. Die EU rechnet dabei in vollen Ladezyklen: Ein Zyklus ist die Strommenge, die einer kompletten Füllung entspricht, gleichgültig ob sie an einem Tag oder über eine Woche verteilt hineingeht. Der Maßstab für neue Geräte lautet 800 Ladezyklen bei danach noch 80 Prozent der Kapazität (Europäische Kommission). Die häufig genannten 83 Prozent nach 500 Ladezyklen stehen an anderer Stelle im Text: Sie sind eine Bedingung dafür, dass ein Hersteller Ersatzakkus nur an fachlich kompetente Reparateure abgibt - keine Messlatte, an der ein neues Gerät scheitern kann (Europäische Kommission). Der Hersteller des verbreitetsten geschlossenen Systems nennt für ältere iPhone-Modelle 500 Ladezyklen bis zur 80-Prozent-Marke (Apple), für das iPhone 15 sind es 1.000 Ladezyklen (Apple). Das ist viel: Wer einmal am Tag lädt, liegt nach zwei Jahren bei rund 700 Zyklen. Ein Handy, das nach anderthalb Jahren mittags leer ist, hat deshalb selten ein Kapazitätsproblem - es hat ein Verbrauchsproblem. Bei Rechnern führt dieselbe Unterscheidung zum gleichen Ergebnis: Was langsam wirkt, ist oft nur falsch eingestellt (PC langsam? Was ohne Neukauf hilft).
Der größte Einzelverbraucher ist der Bildschirm, und zwar mit Abstand. Für den Labeltest schreibt die EU ausdrücklich 200 Candela pro Quadratmeter bei abgeschalteter Helligkeitsautomatik vor - eine mittlere Helligkeit, keine volle (Europäische Kommission). Dahinter kommen Mobilfunk und WLAN, dann Hintergrunddienste, dann die Ortung. Interessant ist die Reihenfolge, weil sie selten der Vermutung entspricht: Die Wetter-App, die man verdächtigt, kostet weniger als zwanzig Minuten heller Bildschirm bei schwachem Empfang. Wer nicht raten will, findet die Aufschlüsselung im Gerät selbst - in den Akkueinstellungen, getrennt nach Apps und nach Bildschirmzeit. Genau diese Liste sehen wir uns in unseren Smartphone-Kursen gemeinsam an, bevor irgendein Schalter umgelegt wird.
Ein leerer Akku ist nicht dasselbe wie ein alter Akku
Was seit dem 20. Juni 2025 für neue Geräte gilt
Die Ökodesign-Verordnung für Smartphones und Slate-Tablets gilt seit dem 20. Juni 2025 (Europäische Kommission). Sie ist der Grund, warum sich beim Akku gerade mehr bewegt als in den zehn Jahren davor - und auch der Grund, warum Reparaturen wieder eine Rechnung ergeben, die aufgeht (Recht auf Reparatur: was bei defekten Geräten gilt). Wichtig für den Alltag: Die Vorgaben gelten für Geräte, die seit diesem Datum neu in Verkehr gebracht werden. Ein Handy aus dem Jahr 2022 wird davon nicht besser. Die Zahlen taugen aber als Maßstab, an dem sich das eigene Gerät messen lässt - und als Argument beim Händler, wenn ein neu gekauftes Gerät die Vorgabe deutlich verfehlt.
- 800 volle Ladezyklen mit danach noch 80 Prozent Restkapazität - die Untergrenze für neue Smartphones (Europäische Kommission).
- 1.000 volle Aufladezyklen, wenn der Hersteller die Batterie fest verbaut und die Ausnahmeregelung nutzt (Europäische Kommission).
- 83 Prozent der Nennkapazität nach 500 vollen Ladezyklen - keine allgemeine Vorgabe, sondern die Bedingung dafür, dass der Hersteller Ersatzakkus ausschließlich fachlich kompetenten Reparateuren liefert (Europäische Kommission).
- Mindestens 12.000 Steckvorgänge muss der Ladeanschluss aushalten, wenn der Hersteller ihn mit Mikrofon, Lautsprecher und Tasten zu einer Baugruppe zusammenfasst - bei einmal Laden am Tag rechnerisch über drei Jahrzehnte (Europäische Kommission).
- 45 Stürze ohne Hülle muss ein neues Smartphone ohne Funktionsverlust überstehen (Europäische Kommission).
- Fünf Jahre kostenlose Betriebssystem-Aktualisierungen nach dem Verkaufsende des Modells (Europäische Kommission).
- Sieben Jahre Ersatzteilverfügbarkeit nach dem Verkaufsende, ausdrücklich auch für Endnutzer (Europäische Kommission).
- Fünf Arbeitstage Höchstlieferfrist für Ersatzteile in den ersten fünf Jahren (Europäische Kommission).
Batterie
Zyklenzahl, Restkapazität und ein abschaltbarer Ladestopp bei 80 Prozent der vollen Kapazität sind Pflichtmerkmale neuer Geräte, keine Zugabe (Europäische Kommission).
Software
Fünf Jahre kostenlose Betriebssystem-Aktualisierungen nach dem Verkaufsende verlängern die nutzbare Lebensdauer oft stärker als ein neuer Akku (Europäische Kommission).
Ersatzteile
Sieben Jahre Verfügbarkeit und fünf Arbeitstage Höchstlieferfrist in den ersten fünf Jahren machen den Akkutausch planbar (Europäische Kommission).
Ladebuchse
Mindestens 12.000 Steckvorgänge muss der Ladeanschluss aushalten, wenn er als Teil einer kombinierten Baugruppe verbaut ist - wackelt das Kabel früher, liegt es in vielen Fällen an Flusen in der Buchse (Europäische Kommission).
Ladestecker
Seit dem 28. Dezember 2024 hat jedes neue Handy in der EU dieselbe Buchse, und ein Netzteil liefert über USB Power Delivery bis zu 100 Watt (Europäische Union).
Herstellung
Handys, schnurlose Telefone und Slate-Tablets der EU-27 verbrauchten im Bezugsjahr 2020 über ihren Lebenszyklus 39,5 Terawattstunden Primärenergie (Europäische Kommission).
Die vier Einstellungen, die am meisten bringen
Bei einem Akku-Check gehen wir jedes Mal dieselbe Reihenfolge durch, weil sie nach Wirkung sortiert ist und nicht nach Aufwand. Die ersten beiden Punkte kosten zwei Minuten und wirken sofort, die letzten beiden brauchen etwas Geduld. Wichtig ist, nur einen Schalter auf einmal zu ändern und danach einen Tag abzuwarten - sonst weiß hinterher niemand, welche Änderung etwas gebracht hat. Wer beim Umstellen unsicher ist, findet in unserem Beitrag zu den Bedienungshilfen den Weg durch dieselben Menüs.
- Helligkeit senken und die Automatik einschalten. Für das Energielabel misst die EU bei 200 Candela pro Quadratmeter mit abgeschalteter Automatik (Europäische Kommission) - im Alltag ist die Automatik der bessere Weg, weil sie in dunklen Räumen weit darunter bleibt.
- Ladestopp bei 80 Prozent aktivieren. Neue Geräte müssen die Möglichkeit bieten, den Ladevorgang bei 80 Prozent der vollen Kapazität zu beenden (Europäische Kommission). Für Handys, die nachts ohnehin am Kabel hängen, ist das der wirksamste einzelne Schalter.
- Hintergrundaktualisierung ausdünnen. Android drosselt selten genutzte Apps von sich aus auf eine Zehn-Minuten-Sitzung einmal pro Tag (Google) - dieselbe Wirkung stellen Sie von Hand für Apps her, die Sie nur bewusst öffnen.
- Ortung auf "beim Verwenden" stellen. Kaum eine App braucht den Standort dauerhaft; im Betrieb merkt man die Umstellung nicht, im Akkuverlauf schon.
- WLAN dem Mobilfunk vorziehen. Bei schwachem Mobilfunkempfang dreht das Funkmodul die Sendeleistung hoch - ein stabiles Heimnetz spart deshalb spürbar Strom (WLAN langsam? Funklöcher zu Hause beseitigen).
Warum die Angabe auf dem Energielabel nicht Ihr Alltag ist
Wärme kostet mehr Akku als jede App
Der am stärksten unterschätzte Faktor ist die Temperatur. Der Hersteller nennt 16 bis 22 Grad als günstigen Bereich für den Betrieb (Apple) und warnt vor Umgebungen über 35 Grad, weil die Kapazität dort dauerhaft leiden kann (Apple). Das Armaturenbrett im Sommer, die Fensterbank, die Sonnenliege, das Laden unter der Bettdecke: Das sind die Orte, an denen Akkus altern, nicht die Apps. Wer sein Gerät ohnehin selten aus der Hand legt, merkt davon wenig; wer es zum Navigieren an die Windschutzscheibe klemmt, sehr wohl. Bei älteren Menschen kommt oft hinzu, dass das Handy tagsüber auf der Heizung liegt, weil man es dort wiederfindet - ein Punkt, den wir bei der Technikhilfe für Senioren regelmäßig als Erstes ansprechen.
- 16 bis 22 Grad sind der günstige Bereich für den täglichen Betrieb (Apple).
- Über 35 Grad kann die Kapazität dauerhaft leiden - das Handy gehört weder ins geparkte Auto noch in die Sonne (Apple).
- Ungefähr 50 Prozent der Kapazität ist der richtige Ladezustand für ein Gerät, das monatelang in der Schublade liegt (Apple).
- Bis 80 Prozent ihrer Kapazität laden Geräte zügig, danach schalten sie auf langsames Erhaltungsladen um - die letzten zwanzig Prozent dauern deshalb überproportional lange (Apple).
- Beim Laden die dicke Schutzhülle abnehmen, wenn das Gerät spürbar warm wird - besonders nachts oder beim Streamen an der Ladestation (Streaming 2026: der Überblick).
Kälte verhält sich anders als Wärme
Was das Gerät von allein regelt
Vieles, was früher Handarbeit war, erledigen die Geräte inzwischen selbst. Neue Smartphones dürfen erst wieder nachladen, wenn sie unter 95 Prozent ihrer maximalen Ladekapazität fallen (Europäische Kommission) - das Kabel über Nacht steckenzulassen ist damit deutlich weniger schädlich als sein Ruf. Der Stromsparmodus meldet sich von allein bei 20 Prozent und 10 Prozent Restladung (Apple). Und Hintergrunddienste werden gedrosselt, sobald eine App länger nicht geöffnet wurde. Dieselbe Entwicklung läuft gerade bei der Haustechnik, wo sich Zugriffsrechte und Automatiken verschieben (Smart-Home-Daten: neue Rechte ab September 2026). Die folgende Tabelle ordnet die Symptome, die uns am häufigsten begegnen.
| Was Sie bemerken | Häufige Ursache | Was zuerst hilft |
|---|---|---|
| Vormittags fällt der Akku schnell, nachmittags langsam | Heller Bildschirm draußen, Automatik aus | Helligkeitsautomatik einschalten, Maximalwert senken |
| Das Gerät wird beim Laden warm | Dicke Hülle, zügiges Laden bis 80 Prozent (Apple) | Hülle abnehmen, nachts mit Ladestopp bei 80 Prozent laden |
| Nachts verschwinden zehn Prozent | Hintergrunddienste und dauerhafte Ortung | Hintergrundaktualisierung ausdünnen, Ortung auf "beim Verwenden" |
| Die Anzeige springt von 30 auf 1 Prozent | Gealterte Zelle, verrutschte Kapazitätsanzeige | Maximale Kapazität ablesen, danach über den Tausch entscheiden |
| Nur unterwegs schnell leer | Schwacher Mobilfunkempfang, hohe Sendeleistung | WLAN bevorzugen, im Funkloch den Flugmodus nutzen |
| Seit dem letzten Update schlechter | Neuindizierung und Nachladen im Hintergrund | Zwei bis drei Tage abwarten, danach erneut messen |
Die vierte Zeile ist die einzige, die auf ein Ersatzteil hinausläuft. Alle anderen lassen sich in einer halben Stunde am Küchentisch klären. Bei Tablets gilt dasselbe Vorgehen mit einer Ausnahme: Sie liegen häufiger monatelang ungenutzt herum, und dann ist der Ladezustand beim Weglegen wichtiger als jede Einstellung (Tablet-Kurse).
Wann sich der Akkutausch lohnt
Die EU hat den Punkt definiert, ab dem ein Akku als verbraucht gilt: sobald er nur noch 80 Prozent seiner Nennkapazität liefert (Europäische Kommission). Diese Zahl steht in den meisten Geräten unter "maximale Kapazität" oder "Batteriezustand" in den Einstellungen. Zeigt die Anzeige noch einen hohen Wert und das Gerät hält trotzdem nicht durch, ist ein Tausch das falsche Werkzeug. Liegt sie nahe an oder unter 80 Prozent, ist er in der Regel die günstigste Verlängerung, die es gibt - vorausgesetzt, das Gerät bekommt noch Aktualisierungen. Vor jedem Eingriff gehört eine vollständige Sicherung dazu (Fotos und Daten sichern: eine Strategie, die hält).
Der Zeitpunkt ist heute leichter zu planen als früher. Ersatzteile müssen sieben Jahre nach dem Verkaufsende verfügbar sein, ausdrücklich auch für Endnutzer, und in den ersten fünf Jahren gilt eine Höchstlieferfrist von fünf Arbeitstagen (Europäische Kommission). Ab dem 18. Februar 2027 müssen Gerätebatterien so verbaut sein, dass Endnutzer sie selbst entnehmen und ersetzen können (Europäische Union). Wer überlegt, ob sich das Warten lohnt: Für ein Gerät, das heute Probleme macht, lohnt es nicht - für die Auswahl des nächsten Geräts sehr wohl. Eine geordnete Datensicherung ist in beiden Fällen die Voraussetzung.
- Maximale Kapazität in den Einstellungen ablesen und mit Datum notieren.
- Bildschirmzeit und Akkuverbrauch je App über eine volle Woche ansehen, nicht über einen Tag.
- Die vier Einstellungen umsetzen und danach eine Woche ohne weitere Änderungen messen.
- Erst wenn die Akkuzustandsanzeige einen deutlichen Kapazitätsverlust zeigt oder einen Service empfiehlt, ein Angebot für den Akkutausch einholen.
- Vor dem Termin eine vollständige Sicherung anlegen und die Wiederherstellung einmal prüfen.
- Bei einem Gerätewechsel den Umzug vorbereiten, statt ihn im Laden zu improvisieren (Datenumzug auf ein neues Gerät).
Ihre Rechte beim Kauf und beim Altgerät
Wenn ein neu gekauftes Gerät schon nach wenigen Monaten auffällig schwach ist, ist das ein Fall für die gesetzliche Mängelhaftung und keine Frage des guten Willens. Im ersten Jahr nach der Übergabe wird vermutet, dass ein Mangel bereits bei der Übergabe vorlag (Bürgerliches Gesetzbuch) - der Käufer muss also nicht beweisen, dass das Gerät von Anfang an fehlerhaft war. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt zwei Jahre ab Ablieferung (Bürgerliches Gesetzbuch). Wichtig ist, den Zustand früh zu dokumentieren: ein Foto der Kapazitätsanzeige mit Datum genügt. Wer das alte Gerät danach abgibt, sollte es vorher sauber löschen (Altes Gerät verkaufen und Daten sicher löschen).
Beim Zurückgeben gilt eine Regel, die viele nicht kennen: Größere Vertreiber mit Elektrogeräte-Sortiment müssen Altgeräte bis 25 Zentimeter Kantenlänge auch ohne Neukauf zurücknehmen, begrenzt auf drei Altgeräte je Geräteart (Elektro- und Elektronikgerätegesetz). Ein Handy fällt darunter. Dahinter steht ein Sammelziel: Bis zum 31. Dezember 2027 sollen 63 Prozent der Gerätealtbatterien eingesammelt werden, bis Ende 2030 sind es 73 Prozent (Europäische Union). Wenn Sie unsicher sind, welche Daten vor der Rückgabe noch auf dem Gerät liegen, gehen wir das im Termin gemeinsam durch (Kontakt).
Zeigt sich innerhalb eines Jahres seit Gefahrübergang ein von den Anforderungen nach § 434 oder § 475b abweichender Zustand der Ware, so wird vermutet, dass die Ware bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Ware oder des mangelhaften Zustands unvereinbar.
Das klingt sperrig, heißt im Alltag aber schlicht: Kaufbeleg griffbereit halten und den Kapazitätswert einmal im Quartal aufschreiben. Zwei Zahlen mit Datum sind vor einem Händler mehr wert als jede Beschreibung. Wer seine Unterlagen ohnehin ordnen möchte, findet den Weg dahin in unserem Beitrag zum Papierkram digitalisieren - der Kaufbeleg fürs Handy ist ein guter erster Fall zum Üben.
So gehen wir bei Ihnen zu Hause vor
Bestandsaufnahme
Wir lesen die maximale Kapazität aus, sehen uns den Akkuverlauf der letzten zehn Tage an und notieren beide Werte mit Datum. Ohne diesen Ausgangswert lässt sich später nicht sagen, ob eine Änderung gewirkt hat.
Einstellungen
Helligkeit, Ladestopp bei 80 Prozent, Hintergrundaktualisierung und Ortung - in dieser Reihenfolge, einzeln, mit einer kurzen Erklärung, was der jeweilige Schalter tut. Sie entscheiden bei jedem Punkt selbst.
Alltagstest
Wir gehen die drei Aufgaben durch, für die Sie das Gerät am häufigsten nutzen, und prüfen, ob die Änderungen dabei stören. Was stört, wird zurückgestellt - eine Einstellung, die den Alltag erschwert, hält keine Woche.
Entscheidung
Am Ende steht ein Satz auf Papier: Die Einstellungen genügen, oder der Akku ist am Ende. Im zweiten Fall nennen wir den Weg zum Tausch, damit Sie nicht selbst danach suchen müssen.
Ein Akku-Check dauert bei uns selten länger als eine Stunde und braucht kein zusätzliches Zubehör. Wenn Sie danach selbst weitermachen möchten, zeigen wir Ihnen die Menüs so, dass Sie sie wiederfinden - das ist der eigentliche Inhalt unserer Smartphone-Kurse. Was ein Termin kostet und was darin enthalten ist, steht auf unserer Preisübersicht.
Quellen und Studien
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