Kurz und einfach erklärt
Die Schrift ist zu klein, der Ton zu leise? Ihr Handy hat dafür eigene Hilfen. Sie sind schon auf dem Gerät.
Der Beitrag zeigt, wo Sie die Hilfen finden. Sie können die Schrift groß machen. Auch mehr Kontrast hilft oft beim Lesen.
Das Handy kann Texte auch vorlesen. Untertitel helfen, wenn Sie Sprache schlecht hören.
Bei unruhiger Hand kann man das Tippen anpassen.
Wir stellen Ihr Handy bei Ihnen zu Hause ein.
Das Handy liegt auf dem Tisch, und die Schrift darauf ist seit einiger Zeit einen Tick zu klein. Man hält es weiter weg, kneift die Augen zusammen, sucht die Lesebrille - und irgendwann greift man seltener danach. Dabei steckt in jedem Gerät ein eigenes Menü, das genau dafür gebaut wurde: die Bedienungshilfen. Sie sind keine Zusatzausstattung und kein Sonderzubehör, sondern Teil des Betriebssystems, das ohnehin auf dem Gerät ist. Weltweit haben mindestens 2,2 Milliarden Menschen eine Seheinschränkung in der Nähe oder in der Ferne (WHO), und die häufigste Ursache für nachlassendes Nahsehen ist die Alterssichtigkeit mit 826 Millionen Betroffenen (WHO). Das ist also kein Randthema, sondern ab einem gewissen Alter der Normalfall. In Deutschland lebten zum Jahresende 2025 gut 7,8 Millionen Menschen mit einer schweren Behinderung (Statistisches Bundesamt), gut ein Drittel davon - 34 Prozent - im Alter ab 75 Jahren (Statistisches Bundesamt). Dieser Ratgeber zeigt, welche vier Schalter in den Bedienungshilfen den größten Unterschied machen: Schriftgröße, Kontrast, Vorlesefunktion und Untertitel. Er erklärt, wo sie im Menü liegen, in welcher Reihenfolge man sie anfasst, woran man merkt, dass eine Stufe zu weit ging, und was Hersteller seit Juni 2025 von sich aus mitliefern müssen.
Das Wichtigste in Kürze
- Bedienungshilfen sind Teil des Betriebssystems und schon auf dem Gerät. Es braucht keine zusätzliche App und keinen Kauf, um Schrift, Kontrast, Ton und Tippverhalten zu ändern.
- Die Schriftgröße ist der erste Schalter, aber selten der einzige. Erst zusammen mit der Anzeigegröße, kräftigerer Schrift und höherem Kontrast wird das Gerät spürbar leichter zu bedienen.
- Vorlesen ersetzt das Lesen nicht, es entlastet es. Für lange Nachrichten, Beipackzettel und Behördenschreiben ist die Vorlesefunktion oft angenehmer als jede weitere Vergrößerung.
- Untertitel helfen nicht nur bei Schwerhörigkeit. Weltweit sind über 25 Prozent der Menschen über 60 Jahre von belastender Schwerhörigkeit betroffen (WHO) - für diese Gruppe entscheiden Untertitel darüber, ob man einem Video folgen kann oder aussteigt.
- Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz auch für Hardware für Verbraucher samt Betriebssystem (BFSG). Was ein neues Gerät an Bedienungshilfen mitbringt, ist damit keine Frage des Wohlwollens mehr.
Warum die Bedienungshilfen so selten geöffnet werden
Wer heute über Technik für ältere Menschen liest, landet schnell bei Zusatzgeräten: bei Sprachassistenten, die man einrichten und bedienen lernt, bei vernetzter Technik in der Wohnung oder bei einer Notrufuhr. Das sind sinnvolle Ergänzungen, aber sie setzen alle voraus, dass das Handy selbst bedienbar bleibt. Genau dort setzt selten jemand an, weil das Menü einen sperrigen Namen trägt und weit unten in den Einstellungen sitzt. Der zweite Grund ist unangenehmer und wird selten ausgesprochen: Viele Menschen empfinden das Öffnen dieses Menüs als Eingeständnis. Solange die Vergrößerung als Hilfsmittel für andere gilt, bleibt sie ungenutzt - obwohl sie technisch dasselbe ist wie das Zoomen im Browser, das niemand als Hilfsmittel bezeichnet. Es lohnt sich, diesen Gedanken bewusst beiseitezuschieben: Eine größere Schrift ist so wenig ein Eingeständnis wie eine Lesebrille auf dem Nachttisch.
Die Zahlen sprechen dagegen, das Thema als Sonderfall zu behandeln. Gemessen an der Gesamtbevölkerung waren Ende 2025 9,4 Prozent der Menschen in Deutschland schwerbehindert (Statistisches Bundesamt). Von den schwerbehinderten Menschen in Deutschland hatten Ende 2025 4 Prozent Blindheit oder eine Sehbehinderung als schwerste Behinderung, weitere 4 Prozent Schwerhörigkeit, Gleichgewichts- oder Sprachstörungen (Statistisches Bundesamt). Das sind allerdings nur die amtlich erfassten Fälle mit Ausweis. Der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband weist für den Stichtag 31. Dezember 2021 insgesamt 558.725 blinde und sehbehinderte Menschen aus, darunter 71.260 blinde Menschen, und bezeichnet diese Werte ausdrücklich als gesicherte untere Grenze (DBSV). Zwischen der amtlichen Statistik und dem Alltag klafft also eine Lücke, in der sehr viele Menschen sitzen, die keinen Ausweis besitzen und trotzdem schlechter sehen als noch vor fünf Jahren.
Bedienungshilfen sind keine Zusatz-App
Wo die Einstellungen im Gerät liegen
Der Weg ins Menü ist auf allen verbreiteten Systemen ähnlich: Einstellungen öffnen, nach unten blättern, den Eintrag mit dem Personen- oder Kreissymbol suchen. Er heißt je nach Gerät Bedienungshilfen, Eingabehilfen oder Barrierefreiheit. Wenn das Blättern mühsam ist, hilft das Suchfeld ganz oben in den Einstellungen: Dort reicht das Wort Schrift oder Kontrast, um direkt beim passenden Schalter zu landen. In unseren Smartphone-Kursen ist dieser Griff meist die erste Übung, weil er den Rest überflüssig macht. Wer das Suchfeld kennt, findet jede Einstellung wieder, ohne sich den Aufbau des Menüs zu merken - und das ist wichtiger, als es klingt, denn nach einem größeren Systemwechsel wandern Einträge gern an eine andere Stelle.
- Einstellungen öffnen - das Symbol mit dem Zahnrad auf dem Startbildschirm.
- Ganz oben ins Suchfeld tippen und Bedienungshilfen eingeben. Auf Geräten ohne Suchfeld bis zum Eintrag mit dem Personensymbol blättern.
- Den Bereich Sehen öffnen und dort zuerst Schriftgröße und Anzeigegröße ansehen - das sind zwei getrennte Schalter mit unterschiedlicher Wirkung.
- Jede Änderung an einer echten Nachricht gegenprüfen, nicht am Vorschautext im Menü.
- Wenn etwas nicht passt, den einzelnen Schalter zurückstellen, statt das ganze Gerät zurückzusetzen.
Sehen
Schriftgröße, Anzeigegröße, Fettschrift, höherer Kontrast, Farbumkehr und Lupe. Hier sitzt die Vergrößerung, die nach dem Standard bis 200 Prozent ohne Verlust von Inhalt und Funktion tragen muss (W3C).
Hören
Untertitel, Mono-Ton, Balance zwischen links und rechts, Kopplung mit dem Hörgerät und Anhebung leiser Anteile. Weltweit benötigen 430 Millionen Menschen eine Versorgung wegen belastender Schwerhörigkeit (WHO).
Tippen und Halten
Berührdauer, Ignorieren von Mehrfachtipps, Tastengröße und das Abschalten der Rüttelgeste. Für Tippziele nennt der Standard 24 mal 24 CSS-Pixel als Mindestgröße (W3C).
Schrift und Kontrast: der erste Griff
Fast jedes Gerät kennt zwei getrennte Regler, die häufig verwechselt werden. Die Schriftgröße ändert nur den Text. Die Anzeigegröße - je nach Gerät auch Displaygröße genannt - vergrößert zusätzlich Symbole, Schaltflächen und Abstände. Wer nur an der Schrift dreht, bekommt große Buchstaben in unverändert kleinen Schaltflächen. Wer nur an der Anzeigegröße dreht, bekommt große Schaltflächen mit weiterhin dünner Schrift. Die spürbare Erleichterung entsteht erst aus der Kombination. Als Faustregel gilt: zuerst die Anzeigegröße eine Stufe hochsetzen, dann die Schriftgröße so weit erhöhen, bis eine normale Nachricht ohne Kneifen lesbar ist, und erst danach entscheiden, ob zusätzlich Fettschrift nötig ist.
- Anzeigegröße eine Stufe höher stellen, dann die Schriftgröße schrittweise erhöhen und nach jeder Stufe eine echte Nachricht lesen.
- Fettschrift zuschalten, wenn die Buchstaben zwar groß, aber blass wirken. Bei getrübter Linse hilft das häufig mehr als noch mehr Größe.
- Kontrast erhöhen: Der Standard verlangt für normalen Text ein Verhältnis von mindestens 4,5:1 und für Bedienelemente 3:1 (W3C). Der Schalter im Gerät hebt genau diesen Wert an.
- Farbfilter oder Farbumkehr nur ausprobieren, wenn helle Flächen blenden. Fotos wirken damit verfälscht - fürs Ansehen von Bildern lohnt sich der Schalter wieder aus, wie im Ratgeber zum Ordnen und Verwalten von Fotos beschrieben.
- Zum Schluss den Sperrbildschirm ansehen: Uhrzeit und Benachrichtigungen haben dort oft eine eigene, kleinere Darstellung, die von den übrigen Einstellungen unberührt bleibt.
Der Test, der zählt
Vorlesen statt anstrengendes Lesen
Die Vorlesefunktion ist der am stärksten unterschätzte Schalter im ganzen Menü. Sie liest markierten Text oder den gesamten Bildschirminhalt vor: Nachrichten, Artikel, Beipackzettel, abfotografierte Briefe. Anders als die Bildschirmlese-Programme für blinde Menschen ist sie für sehende Nutzer gebaut - sie liest auf Zuruf und bleibt sonst still. Wer sie einmal eingerichtet hat, benutzt sie meist für lange Texte und liest kurze weiterhin selbst. Das ist genau der richtige Umgang damit. Besonders praktisch ist sie bei Dokumenten in der elektronischen Patientenakte, die häufig als PDF vorliegen und in kleiner Schrift gesetzt sind.
- In den Bedienungshilfen den Bereich Sehen öffnen und den Eintrag für gesprochene Inhalte oder Vorlesen suchen.
- Den Schalter für das Vorlesen des Bildschirms aktivieren. Auf manchen Geräten kommt ein zweiter Schalter für markierten Text dazu.
- Die Sprechgeschwindigkeit auf eine bequeme Stufe stellen. Die Voreinstellung ist für die meisten Menschen zu schnell.
- Die Stimme auswählen und einmal probehören. Es sind oft mehrere Stimmen vorhanden, die sich in der Verständlichkeit deutlich unterscheiden.
- Die Geste zum Auslösen einprägen: meist ein Wischen mit zwei Fingern von oben nach unten über den Bildschirm.
- An einem langen Text ausprobieren und dabei die Lautstärke getrennt einstellen - das Vorlesen läuft auf vielen Geräten über den Medienton, nicht über den Klingelton.
Vorlesen ist kein Ersatz für die Brille
Untertitel und Ton: wenn Sprache untergeht
Schwerhörigkeit kommt schleichend und wird deshalb spät bemerkt. Weltweit sind über 25 Prozent der Menschen über 60 Jahre von belastender Schwerhörigkeit betroffen (WHO), und bis 2050 werden voraussichtlich fast 2,5 Milliarden Menschen einen Hörverlust in irgendeinem Grad haben (WHO). Im Alltag zeigt sich das zuerst am Fernseher und am Telefon: Die Stimmen sind da, aber die Wörter fehlen. Am Handy gibt es dafür drei Schalter, die zusammen wirken - automatische Untertitel, die Umstellung auf Mono-Ton und die Anhebung leiser Anteile. Für das Fernsehgerät gilt eine eigene Logik, die wir im Ratgeber zum Verbessern des Fernsehtons beschreiben.
| Situation | Schalter im Handy | Was sich ändert |
|---|---|---|
| Video ohne Untertitel | Automatische Untertitel | Das Gerät blendet gesprochenen Text ein, auch bei Videos, die keine Untertitel mitbringen. |
| Ton nur auf einem Ohr hörbar | Mono-Ton | Beide Kanäle werden zusammengelegt, sodass auf der schwächeren Seite kein Anteil verloren geht. |
| Eine Seite lauter als die andere | Balance links und rechts | Die Lautstärke wird seitengetrennt angepasst, statt das Gerät insgesamt lauter zu stellen. |
| Klingeln wird überhört | Blitzlicht bei Anrufen | Die Kameraleuchte blinkt bei Anruf und Nachricht mit und macht den Eingang sichtbar. |
| Hörgerät vorhanden | Kopplung mit dem Hörgerät | Anruf und Medienton laufen direkt ins Hörgerät, ohne zusätzliches Zwischengerät. |
Untertitel haben einen Nebeneffekt, der viele überrascht: Sie helfen auch dann, wenn das Gehör gut ist, die Umgebung aber laut. Wer den Schalter einmal aktiviert hat, lässt ihn erfahrungsgemäß an. Wichtig ist die Verbindung mit dem Notrufweg: Wenn das Klingeln überhört wird, nützt auch die sorgfältigste Untertitelung wenig, solange ein Anruf gar nicht auffällt. Wie sich dafür ein zweiter, unabhängiger Weg einrichten lässt, steht im Ratgeber zur Notrufuhr mit Sturzerkennung.
Tippen mit unruhiger Hand
Der dritte Bereich wird selten angefasst, obwohl er häufig das eigentliche Problem löst. Wenn der Finger zittert, löst das Gerät Aktionen aus, die niemand wollte: doppelte Eingaben, versehentliches Ziehen statt Tippen, plötzlich verschobene Symbole auf dem Startbildschirm. In den Bedienungshilfen lässt sich die Berührdauer einstellen - das Gerät wertet eine Berührung erst dann als Tipp, wenn sie lang genug war. Ein zweiter Schalter ignoriert Mehrfachberührungen innerhalb einer eingestellten Zeitspanne. Beides zusammen macht aus einem hakeligen Gerät ein ruhiges, ohne dass sich am Aussehen der Oberfläche etwas ändert.
Für die Größe der Tippflächen gibt es eine belastbare Zahl: Der Standard nennt 24 mal 24 CSS-Pixel als Mindestgröße für Bedienelemente (W3C). Kleiner ist zulässig, wenn ringsherum genügend Abstand bleibt. Wo eine Anwendung das unterschreitet, hilft die Anzeigegröße im Gerät, weil sie die Schaltflächen mitvergrößert. Besonders wichtig ist das bei Bankgeschäften, wo eine falsche Ziffer teuer wird - dazu passt der Ratgeber zur Empfängerprüfung im Online-Banking.
- Berührdauer auf eine mittlere Stufe stellen und an der Tastatur ausprobieren, nicht auf dem Startbildschirm.
- Das Ignorieren von Mehrfachtipps aktivieren, wenn Buchstaben doppelt erscheinen.
- Die Rüttelgeste zum Rückgängigmachen abschalten - sie löst beim Aufheben des Geräts unerwünschte Aktionen aus.
- Die Tastatur auf große Tasten und eingeblendete Vorschläge stellen, statt auf Wischeingabe.
- Ein- und Ausschalter sowie Lautstärkewippe ansehen: Manche Geräte lassen einen Doppeldruck mit einer Funktion belegen, was Fehlbedienung verringert.
Was Hersteller seit 2025 mitbringen müssen
Seit dem 28. Juni 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für Produkte, die danach in den Verkehr gebracht werden - darunter ausdrücklich Hardwaresysteme für Universalrechner für Verbraucher einschließlich der dafür bestimmten Betriebssysteme (BFSG). Das Gesetz beschreibt Barrierefreiheit als Auffindbarkeit, Zugänglichkeit und Nutzbarkeit in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe (BFSG). Für Sie bedeutet das: Die Schalter, um die es in diesem Ratgeber geht, sind bei neu in Verkehr gebrachten Geräten keine Kulanz des Herstellers mehr, sondern Teil dessen, was ein Gerät mitzubringen hat.
Der zweite Bezugspunkt ist technischer Natur. Die Web Content Accessibility Guidelines in der Fassung 2.2 sind seit dem 12. Dezember 2024 eine Empfehlung des W3C und beschreiben, was Text und Bedienelemente leisten müssen: Text muss sich bis 200 Prozent vergrößern lassen, ohne dass Inhalt oder Funktion verloren gehen (W3C), und normaler Text braucht ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5:1 (W3C). Diese Werte sind der Maßstab, an dem sich Anwendungen und Webseiten messen lassen müssen - sie erklären auch, warum eine App nach dem Vergrößern sauber aussieht und eine andere in Stücke fällt. Wenn Sie ein Gerät später weitergeben, gilt derselbe sorgfältige Blick übrigens für die Daten darauf: Der Ratgeber zum sicheren Löschen vor dem Verkauf beschreibt die Reihenfolge, in der das funktioniert.
Produkte und Dienstleistungen sind barrierefrei, wenn sie für Menschen mit Behinderungen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe auffindbar, zugänglich und nutzbar sind.
Die Richtung ist damit vorgegeben, die Umsetzung bleibt trotzdem Arbeit am einzelnen Gerät. Das gilt besonders für Anwendungen, die gerade erst dazukommen: Wenn der Ausweis aufs Handy wandert, muss die Bestätigung lesbar und die Schaltfläche treffbar sein - worauf dabei zu achten ist, steht im Ratgeber zur digitalen Brieftasche auf dem Handy. Erfreulich ist dabei, dass die Zahl der Menschen ohne Internetzugang weiter sinkt: In der Altersgruppe der 65- bis 74-Jährigen hatte 2025 rund ein Zehntel - 10 Prozent - das Internet bis dahin nicht genutzt (Statistisches Bundesamt). Vor einem Jahr lag der Wert in derselben Altersgruppe noch höher.
So richten wir das bei Ihnen zu Hause ein
Bestandsaufnahme am gewohnten Platz
Wir sehen uns an, wie Sie das Gerät halten, wie hell es im Raum ist und welche drei Aufgaben Sie am häufigsten damit erledigen. Danach richtet sich, welche Schalter überhaupt sinnvoll sind.
Sehen einstellen und gegenprüfen
Anzeigegröße, Schriftgröße, Fettschrift und Kontrast setzen wir gemeinsam - und prüfen das Ergebnis an einer echten Nachricht, einem Termin und einem PDF, nicht am Vorschautext im Menü.
Hören und Vorlesen einrichten
Untertitel, Mono-Ton und Balance stellen wir ein, richten die Vorlesefunktion ein und üben die Geste zum Starten. Ein vorhandenes Hörgerät koppeln wir auf Wunsch mit dem Gerät.
Notizzettel und Nachbesserung
Sie bekommen einen kurzen Zettel mit dem Weg ins Menü und allen gesetzten Werten. Zeigt sich nach zwei Wochen, dass eine Stufe zu hoch oder zu niedrig war, stellen wir nach.
Das Ganze dauert in der Regel eine knappe Stunde und gehört zu unserer Technikhilfe für Senioren. Wenn Sie unsicher sind, ob sich der Aufwand lohnt: Er lohnt sich erfahrungsgemäß schon dann, wenn eine einzige tägliche Aufgabe wieder ohne Lesebrille funktioniert - das Lesen einer Nachricht, das Ablesen eines Termins, der Blick auf den Absender eines Anrufs. Rufen Sie an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular, dann klären wir vorab am Telefon, was bei Ihrem Gerät ansteht und welche Einstellungen sich davon schon vor unserem Besuch selbst setzen lassen.
Quellen und Studien
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